MeinungBerlinUnd dann sind da noch die Löcherstopfer

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Kommentar von Michael Bauchmüller

Lesezeit: 1 Min.

Damit auch die Klimapolitik der Bundesregierung leuchten kann, regelt sie ihre Kompetenzen neu. Auf dem Bild leuchtet ein Solarpark in Südafrika.
Damit auch die Klimapolitik der Bundesregierung leuchten kann, regelt sie ihre Kompetenzen neu. Auf dem Bild leuchtet ein Solarpark in Südafrika.
EMMANUEL CROSET/AFP

Die Bundesregierung gibt sich eine Strategie für ihre internationale Klimapolitik - und ordnet damit das Nebeneinander von vier Ministerien. Wurde aber auch höchste Zeit.

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Die Klimapolitik, so heißt es gerne, müsse überall ankommen: in Chefetagen und an Küchentischen, im Bund und in den Kommunen, im Welthandel und an der Ladenkasse. Die Klimakrise ist schließlich ein Problem, das alle angeht, und zu deren Dämpfung jeder und jede etwas beitragen kann. Das gilt auch für die Ministerien der Bundesregierung. Von denen können mindestens vier mit guten Argumenten behaupten, sie seien irgendwie auch Klimaschutzministerium. Weil Klimaschutz eben etwas mit Wirtschaft, Umwelt und Entwicklung - oder, im Falle der Außenministerin, mit Diplomatie zu tun hat. Nur macht es die Klimapolitik nicht zwingend besser, wenn viele sie nebeneinander betreiben wollen.

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