Mehr als 1800 Feuerwehralarme in der Silvesternacht, um die 400 Festnahmen, Dutzende Schwerverletzte, darunter auch Kinder: Und doch ist Berlin, Hauptstadt der Bundesrepublik und des Silvesterwahnsinns, eher unauffällig ins Jahr 2026 gewechselt. Jedenfalls wenn man frühere Jahre zum Vergleich nimmt, in denen Kugelbomben flogen, ganze Wohnblöcke brannten und es überall in der Stadt zu massiven Angriffen auf Rettungskräfte kam.
MeinungPolizeiNur rabiates Vorgehen hat in Berlin an Silvester halbwegs für Ruhe gesorgt

Kommentar von Meredith Haaf
Lesezeit: 1 Min.

Hunderte verhaftet, Feuerwerkverbotszonen, beschlagnahmte Sprengkörper. Das harte Durchgreifen der Polizei hat den Jahreswechsel in der Hauptstadt beruhigt. Doch die Stadtgesellschaft zahlt dafür einen hohen Preis.

Einsätze zu Silvester:Zwei Tote durch Pyrotechnik in Bielefeld – Hunderte Festnahmen in Berlin
Zwei junge Männer haben sich mit selbst gebauter Pyrotechnik tödlich verletzt. In Berlin hat die Polizei schon vor Mitternacht hundert Menschen festgenommen, am Ende der Nacht waren es 430. Das bundesweite Einsatzgeschehen im Überblick.
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