MeinungCyber-AngriffeBerlin versagt beim Schutz der kritischen Infrastrukturen, nicht zum ersten Mal

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Kommentar von Meredith Haaf

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Datenklau im Netz wird zum Problem: „Es ist eine schwere Straftat gegen Berlin begangen worden.“
Datenklau im Netz wird zum Problem: „Es ist eine schwere Straftat gegen Berlin begangen worden.“
Foto: Philip Dulian/Philip Dulian/dpa

Die Verwaltung der deutschen Hauptstadt wirkt hilflos und überfordert, wenn Hacker sensible Daten stehlen und den Staat erpressen.

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„Opfer mal nicht so rum“ ist ein gemeiner Spruch, den sich herzlose junge Leute um die Ohren hauen, wenn sich wer beklagt. In Berlin tun sie das gefühlt mit besonderer Vehemenz. Das passt, weil die Hauptstadt wie ein ganz besonders armes Opfer wirkt, nachdem Hacker eine immense Zahl sensibler Daten bei einem Angriff auf das Landesnetz erbeutet und nun ins Internet gestellt haben.  Zuletzt hat man schon den Eindruck, dass die Berliner kritische Infrastruktur (Kritis) Zielscheibe Nummer eins für terroristisch veranlagte Schulhofschläger in diesem Land ist.

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Berliner Datenleck
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Hacker haben bei einem Angriff auf das Berliner Landesnetz eine große Menge geheimer Daten erbeutet und veröffentlicht, auch zu Verteidigungsplänen. Das Ausmaß alarmiert die Bundesregierung.

Von Marie Gundlach, Meredith Haaf und Georg Ismar

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