Eine Wahl ist eigentlich dafür gedacht, Klarheit zu schaffen. Gelingt dies nicht, kann sie als gescheitert gelten. So wie jetzt bei der Wahl einer neuen Vertretung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Sie hat nur Verlierer hervorgebracht. Das Bündnis um den amtierenden Vorsitzenden Gideon Joffe ist zwar unangefochten, ein Führungsanspruch lässt sich daraus aber kaum ableiten.
MeinungBerlinEine Wahl voller Verlierer

Kommentar von Jan Heidtmann
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Am Sonntag hat die jüdische Gemeinde der Hauptstadt eine neue Führung gewählt. Doch der heftige Streit in der Glaubensgemeinschaft wird so nicht beigelegt.
