MeinungGesellschaftNach dem Anschlag auf den CSD geht es vielen nur um Lufthoheit über dem Entsetzen

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Kommentar von Tomas Avenarius

Lesezeit: 3 Min.

Doch, genau so ist es leider: Die Gesellschaft ist gespalten. Szene aus dem Berliner Tiergarten, dem Tatort, fotografiert am Montag dieser Woche.
Doch, genau so ist es leider: Die Gesellschaft ist gespalten. Szene aus dem Berliner Tiergarten, dem Tatort, fotografiert am Montag dieser Woche.
JOHN MACDOUGALL/AFP

Die AfD hetzt gegen Schwule. Die SPD tut so, als würde eine Änderung des Grundgesetzes abschrecken. Die Linke macht Konservative verantwortlich. Im Kampf der Identitäten wird ignoriert, was Islamisten letztlich wollen.

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In Deutschland nichts Neues: Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD nahmen sich alle kurz in den Arm, legten Blumen ab, verdammten den Mörder. Dann schwoll die Kakofonie des Tagesgeschäfts an, aufgeheizt durch die Meinungszentrifuge Social Media. Business as usual im Angesicht der Mordtat eines Islamisten.

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Berlin
:Die zwei Gesichter des Abdul B.

Nach dem Anschlag in Berlin hielt die Welt erst kurz inne, dann kamen die üblichen Formeln der Trauer, dann die Wut und die Instrumentalisierung der Tat. Es bleibt die Frage: Wer war Abdul B.? Der Versuch einer Annäherung.

SZ PlusVon Lena Kampf, Renate Meinhof, Roland Preuß und Christian Zaschke

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