MeinungIsraelSo hart und so sprachlos

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Kommentar von Stefan Kornelius

Lesezeit: 2 Min.

Israelische Soldaten fahren in einem Jeep durch eine zerstörte Straße im Gazastreifen.
Israelische Soldaten fahren in einem Jeep durch eine zerstörte Straße im Gazastreifen. Israel Defense Forces/Reuters

Der Krieg tobt, Gaza ist zweigeteilt - und noch immer hat niemand einen politischen Plan für ein Ende formuliert. Dafür gibt es einen Grund. Er heißt Benjamin Netanjahu.

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Nach der Zweiteilung des Gazastreifens haben die israelischen Streitkräfte den Territorien bereits Namen verpasst: Gaza Nord und Gaza Süd. Das ist eine bemerkenswert konkrete Festlegung in einem ansonsten bemerkenswert ziellosen Krieg. Denn das eigentliche Dilemma des israelischen Gegenschlags liegt ja in der Schwammigkeit der Operation. Die Hamas soll vernichtet werden - ein so umfassendes wie unkonkretes Ziel. Wie genau soll das erreicht werden? Wann exakt gilt die Hamas als vernichtet? Und welche Perspektive haben dann die Hunderttausenden, die in diesem Krieg zwischen den Fronten stecken?

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