MeinungFriedrich MerzUnd schon halst er sich die nächste Debatte auf, die so bereichernd ist wie Fußpilz in der Sauna

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Kommentar von Detlef Esslinger

Lesezeit: 1 Min.

Es fing ganz gut an: Bundeskanzler Friedrich Merz mit Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva in Belém.
Es fing ganz gut an: Bundeskanzler Friedrich Merz mit Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva in Belém.
Kay Nietfeld/dpa

Kaum wird nicht mehr übers Stadtbild in Deutschland geredet, plaudert der Kanzler über ein Stadtbild in Brasilien. Hoffentlich bleibt er nicht so lange in Ausbildung wie einst Kohl.

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Warum sprechen Menschen Sätze, obwohl bereits auf deren Weg vom Großhirn zur Zunge die innere Stimme warnt: Lass es. Warum sorgte sich einst der Fußballkommentator Mehmet Scholl höhnisch um den Stürmer Mario Gómez, dass der sich gerade wundliege und gewendet werden müsse? Oder warum erklärt dieser Tage der wirklich anständige Thomas Gottschalk beim Bambi, die Sängerin Cher sei die einzige Frau, die er je ernst genommen habe? Und warum sagt Friedrich Merz nach Rückkehr von der Klimakonferenz in Belém über seine Reisegruppe: „Die waren alle froh, dass wir von diesem Ort, an dem wir da waren, wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind.“

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Bundespolitik
:Protest bei Merz-Rede zu Integration

Aus Protest gegen die „Stadtbild“-Äußerung von Merz verlassen etwa 30 Menschen vor einer Rede des Kanzlers bei der Verleihung des Talisman-Preises den Saal. Mit einem abschätzigen Kommentar über Belém verärgert Merz viele Brasilianer.

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