Immer wieder erstaunlich - oder auch nicht -, dass sich Autokraten diesen Aufwand noch zumuten. Am Sonntag hielt der Machthaber von Belarus eine Veranstaltung ab, die "Parlamentswahl" hieß. Am Freitag folgt derlei in Iran, Mitte März sollen die Russen ihren Präsidenten "wählen". Die belarussische Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja sagte, es gebe dafür so viele Wörter: Betrug, Zirkus, Ritual, Militäroperation. "Aber nennen Sie es nicht Wahlen."
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Kommentar von Detlef Esslinger
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Belarus, Russland, Iran: Nichts ist so unwichtig wie der Tag der Abstimmung selbst.
