MeinungOlaf ScholzWen man bekloppt nennt, und wen nicht

Portrait undefined Detlef Esslinger

Kommentar von Detlef Esslinger

Lesezeit: 1 Min.

Wie nennt man so etwas? Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Debatte um ein Adjektiv erweitert.
Wie nennt man so etwas? Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Debatte um ein Adjektiv erweitert. Julian Stratenschulte/dpa

Der Kanzler und die "Letzte Generation" blamieren sich, jeweils nach ihren Möglichkeiten. Und Alexander Dobrindt, logo, schließt sich an.

SZ bei Google bevorzugen

Wer die Straße blockiert, der klebt dort nicht ex cathedra; daher ist es mindestens erstaunlich, wie die nichtkriminelle Vereinigung "Letzte Generation" auf ein Wort des Bundeskanzlers reagiert. Olaf Scholz hatte am Montag beim Besuch einer Schule gesagt, er finde deren Aktionen "völlig bekloppt" - woraufhin die Klimakleber äußerten, "fassungslos" zu sein. Na ja, so ist das nun mal in einer Demokratie: Die einen dürfen, ohne größere Nachteile befürchten zu müssen, anderen den Tag schwer machen; diese anderen, selbst wenn sie Bundeskanzler sind, dürfen mit drastischen Worten bezweifeln, dass die Aktionen zu irgend etwas Konstruktivem führen.

Zur SZ-Startseite

Newsletter abonnieren
:Klimafreitag-Newsletter

Einmal pro Woche - immer freitags - schreiben SZ-Autorinnen und Autoren über Klimakrise, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Kostenlos anmelden.

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: