MeinungLandwirtschaftDie Agrar-Lobby kümmert sich lieber um die Gefühle der Bauern als um das Tierleid in vielen Ställen

Kommentar von Uwe Ritzer

Lesezeit: 2 Min.

Diesen Kühen geht es gut, zum Beispiel weil sie nicht angeleint sind.
Diesen Kühen geht es gut, zum Beispiel weil sie nicht angeleint sind. Silas Stein

Viele Bauern prangern die angebliche Geringschätzung ihrer Arbeit an, statt die Missstände, die in der Industrie und bei den Behörden vorherrschen. Auch Landwirtschaftsminister Alois Rainer lässt bisher nicht erkennen, dass er dagegenhalten wird.

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Was war das für ein Gejammer und Geschimpfe vor gut einem Jahr. Zu Tausenden tuckerten die Landwirte auf ihren Traktoren in die Innenstädte. Auf dem Land hängten sie Gummistiefel an die Ortsschilder, als Zeichen ihrer Wut. Vordergründig protestierten sie mit alledem gegen die Besteuerung von Agrardiesel durch die damalige Ampelregierung. In Wahrheit ging es um mehr als die paar Euro.

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