Proteste:Die Bauern tun sich selbst keinen Gefallen

Proteste: Martin Dippe (links), Präsident des Bauernbundes Sachsen-Anhalt, präsentiert der Grünen-Bundesvorsitzenden Ricarda Lang seine Forderungen am Rande einer Parteiveranstaltung.

Martin Dippe (links), Präsident des Bauernbundes Sachsen-Anhalt, präsentiert der Grünen-Bundesvorsitzenden Ricarda Lang seine Forderungen am Rande einer Parteiveranstaltung.

(Foto: Thomas Schulz/dpa)

Sie können ablehnen, wofür die Grünen stehen. Sie können das auch kundtun, und sollten es sogar. Doch die Landwirte machen einen großen Fehler, wie ihre Begegnung mit Ricarda Lang wieder gezeigt hat.

Kommentar von Vivien Timmler, Berlin

Biberach, Schorndorf, Hirschaid, Magdeburg. Egal, wo die Grünen dieser Tage hinkommen: Die Bauern sind schon da. Dieser Eindruck drängt sich auch nach diesem Wochenende auf, an dem etwa 200 Menschen mit 90 Traktoren eine Veranstaltung mit Ricarda Lang blockiert haben. Ziel des Protests war es nach Aussage der Landwirte, endlich einen Gesprächstermin bei der Grünen-Bundesvorsitzenden zu bekommen. Das haben sie geschafft. Doch sie haben einen großen Fehler der vergangenen Wochen wiederholt.

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