Die Linke:Kein Aufbruchssignal, nirgends

Lesezeit: 2 min

Fraktionssitzungen im Bundestag

Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch, die neuen und alten Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Die Probleme der Linkspartei sind so gewaltig, dass man schon einen Teil des Wahlvolkes austauschen müsste, um sie zu beheben. Und nun? Macht sie trotzdem einfach weiter wie gehabt.

Kommentar von Boris Herrmann

Der alte und neue Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch hat absolut recht mit der Bemerkung, dass die Probleme seiner Linkspartei jetzt nicht mit dem Austausch von ein, zwei Führungsfiguren gelöst wären. Diese Probleme sind nämlich so gewaltig, dass man schon einen Teil des Wahlvolkes austauschen müsste, um sie kurzfristig zu beheben. Gerade einmal fünf Prozent der Arbeiterinnen und Arbeiter sowie zwei Prozent der Menschen mit einem Hauptschulabschluss haben am 26. September noch die Linke gewählt. Keine andere Partei im Deutschen Bundestag hat sich derart von der Kernklientel entfremdet, für die sie einst gegründet wurde. Bartsch und seine Leute müssen sich also etwas einfallen lassen, wenn die nun beginnende Wahlperiode nicht ihre letzte im Plenarsaal werden soll.

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