MeinungBangladeschDie eiserne Lady von Dhaka hinterlässt ein tief gespaltenes Land. Nun muss ein alter Mann es retten.

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Kommentar von Arne Perras

Lesezeit: 2 Min.

Der Verachtung ausgesetzt: ein beschmiertes Wandgemälde der Ex-Regierungschefin Sheikh Hasina in Dhaka.
Der Verachtung ausgesetzt: ein beschmiertes Wandgemälde der Ex-Regierungschefin Sheikh Hasina in Dhaka.
Mohammad Ponir Hossain/REUTERS

Sheikh Hasina glaubte wie so viele Autokraten bis zuletzt an ihre Macht und zeigte immer wieder, wie wenig ihr Demokratie bedeutet. Jetzt ruht die Hoffnung auf dem 84-jährigen Nobelpreisträger Muhammad Yunus.

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Am Ende blieb der eisernen Lady von Dhaka nur ein Weg: rein in den Hubschrauber, raus aus dem Land. In ihrer Heimat Bangladesch spürt seither eine energiegeladene Jugend, wie viel sie auf der Straße bewegen kann; welche Kraft in ihr steckt, wenn sie aufbegehrt gegen die Autokratie in Gestalt der Langzeitherrscherin Sheikh Hasina. Leider hat sich auch viel Gewalt entladen bei den Protesten, ein Indiz dafür, wie tief das Land gespalten ist.

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