MeinungWerbung mit Anke EngelkeEndlich hat bei der DB mal was geklappt. Und schon stellt sie’s ein

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Kommentar von Tanja Rest

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Selbstironie bestellt, Selbstironie bekommen: Anke Engelke, die Protagonistin der sieben mal drei Minuten.
Selbstironie bestellt, Selbstironie bekommen: Anke Engelke, die Protagonistin der sieben mal drei Minuten. Helmut Fricke/Helmut Fricke/dpa

„Boah, Bahn!“, die Webserie, hat sieben Millionen Euro gekostet. Kein einziger davon war verschwendet. Aber natürlich sieht man das im stets sparsamen Deutschland anders.

Als der eigene Sohn im Oktober mit der Nachricht aufschlug, auf Youtube laufe da was total Witziges mit der Deutschen Bahn, hielt man das natürlich für einen Witz. Die Bahn und lustig? Die Bahn ist ein nationales Trauerspiel, bei dem keiner was zu lachen hat, nicht der Milliarden verpulvernde Produzent (Staat), nicht die von allen guten Geistern verlassene Regie (Vorstand), und das Publikum (Fahrgäste) schon dreimal nicht. Die Bahn war und ist ungefähr so lustig, wie mit sechs versiegelten Toiletten und zwei ungeplanten Umstiegen von München nach Lünen zu fahren und dort drei Stunden zu spät anzukommen.

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Kritik an Kosten
:Deutsche Bahn stoppt Imagekampagne mit Engelke

Eine Fortsetzung der kleinen Webserie „Boah, Bahn!“ wird es 2026 nicht geben. Das passe nicht in die Zeit, heißt es bei der Deutschen Bahn. Aus der Politik kommt Kritik an den Kosten.

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