Als der eigene Sohn im Oktober mit der Nachricht aufschlug, auf Youtube laufe da was total Witziges mit der Deutschen Bahn, hielt man das natürlich für einen Witz. Die Bahn und lustig? Die Bahn ist ein nationales Trauerspiel, bei dem keiner was zu lachen hat, nicht der Milliarden verpulvernde Produzent (Staat), nicht die von allen guten Geistern verlassene Regie (Vorstand), und das Publikum (Fahrgäste) schon dreimal nicht. Die Bahn war und ist ungefähr so lustig, wie mit sechs versiegelten Toiletten und zwei ungeplanten Umstiegen von München nach Lünen zu fahren und dort drei Stunden zu spät anzukommen.
MeinungWerbung mit Anke EngelkeEndlich hat bei der DB mal was geklappt. Und schon stellt sie’s ein

Kommentar von Tanja Rest
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„Boah, Bahn!“, die Webserie, hat sieben Millionen Euro gekostet. Kein einziger davon war verschwendet. Aber natürlich sieht man das im stets sparsamen Deutschland anders.
