MeinungDeutschlandDie Grünen wollen weg von Belehrung und schlechtem Gewissen

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Kommentar von Markus Balser

Lesezeit: 3 Min.

Mit einer One-Man-Show in die Staatskanzlei: Cem Özdemir am Wahlabend.
Mit einer One-Man-Show in die Staatskanzlei: Cem Özdemir am Wahlabend. IMAGO/IMAGO/Political-Moments

Nach neun verlorenen Wahlen siegt die Partei plötzlich. Die Partei? Nein, der Spitzenkandidat in Baden-Württemberg. Die Lehre daraus: Mit einem klaren und pragmatischen Kurs gewinnt man Menschen.

Wenn es ein Symbol für diesen Wahlsieg gibt, dann ist es dieser Buchstabe mit den zwei Punkten: Ö. Ein Ministerpräsident damit im Namen –„akzeptieren das die Leute?“, fragte Cem Özdemir schon auf jenem Landesparteitag im Mai, als er zum Spitzenkandidaten der Grünen in Baden-Württemberg gekürt wurde. Am Sonntag schließlich reckten Parteimitglieder Jubelplakate mit großem Ö in die Luft. „2Ö26“ hieß der Slogan diesmal. Ohne Fragezeichen. Aber auch ohne Logo der Grünen.

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