Kaum zeichnete sich am Wahlsonntag in Baden-Württemberg die Niederlage der CDU ab, da hatten Spitzenmänner der Partei die Ursache schon gefunden: „Es gab eine Schmutzkampagne gegen den Spitzenkandidaten der CDU“, sagte Jens Spahn im ZDF. Auch Mario Voigt, CDU-Ministerpräsident in Thüringen, sprach nach der Wahl von gezielten Angriffen gegen Manuel Hagel. Beide bezogen sich auf ein acht Jahre altes Video von Hagel, das in den Wochen vor der Wahl wieder aufgetaucht war und Diskussionen ausgelöst hatte.
MeinungRehaugen-VideoWer das als Schmutzkampagne bezeichnet, entlarvt sich selbst
Kommentar von Vivien Götz
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Mit ihren Beschwerden kehren CDU-Männer die Verantwortung um: Nicht ihr Spitzenkandidat hat etwas falsch gemacht, sondern Frauen hätten ihre Störgefühle wegschieben müssen.
