MeinungAustralienDie Ultrarechten reden von Einwanderung, aber sie zielen auf etwas ganz anderes

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Kommentar von Thomas Hahn

Lesezeit: 2 Min.

Viele Teilnehmer des „Marsches für Australien“, hier in Melbourne, forderten ein Ende der Einwanderung.
Viele Teilnehmer des „Marsches für Australien“, hier in Melbourne, forderten ein Ende der Einwanderung.
William West/AFP

Staatsfeinde und Rassisten kapern die Zuwanderungsdebatte. Dabei geht es ihnen aber um die Übernahme einer Gesellschaft, deren Frieden für alle sie ablehnen.

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Es sind schwierige Tage für Australien, das entfernte Traumziel für Aussteiger und Naturfreunde. Am Sonntag gab es im ganzen Land unter dem Titel „Marsch für Australien“ Demonstrationen gegen Einwanderung, die prompt zur Bühne für Neonazis und andere rassistische Staatsfeinde wurden. In Perth waren „Heil Australia“-Rufe zu hören. In Adelaide dokumentierte ein Protestteilnehmer seine Haltung mit einem Plakat, das ein Bild des flüchtigen mutmaßlichen Polizistenmörders Dezi Freeman zeigte. In Melbourne gab es Ausschreitungen, ein Protestcamp von First-Nations-Menschen wurde angegriffen.

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