Sicherheitspolitik:Das Wettrüsten der reichen Riesen

Sicherheitspolitik: Kriegsschiffe aus zwölf Ländern bei einer internationalen Flottenschau in der Sagami-Bucht südlich von Tokio, darunter auch aus Australien. Das Land will seine Marine deutlich aufstocken.

Kriegsschiffe aus zwölf Ländern bei einer internationalen Flottenschau in der Sagami-Bucht südlich von Tokio, darunter auch aus Australien. Das Land will seine Marine deutlich aufstocken.

(Foto: Iori Sagisawa/dpa)

Australien baut seine Marine massiv aus - weil es dem Frieden im Indo-Pazifik nicht trauen kann. Vor allem eine Großmacht gilt als Bedrohung.

Kommentar von Thomas Hahn

Schön wäre es ja, wenn es mal wieder eine Nachricht vom Abrüsten gäbe. Aber das ist gerade nicht möglich. Denn die Welt bangt um ihre Ordnung, Nationalisten stellen ihre eigenen Regeln auf, und wer zu schwach ist, den bestraft die Stärke der anderen. Kein Land kann dem Frieden trauen. Auch Australiens Ankündigung, bis Ende der 2040er-Jahre mehr als doppelt so viele Kriegsschiffe aufzubieten wie bisher, ist keine Aktion aggressiver Waffenfreunde - sondern im Dienste freiheitlicher Gesellschaften schlicht vernünftig.

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