MeinungMigrationUrsula von der Leyen wirkt in der Asyldebatte wie eine Getriebene

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Kommentar von Josef Kelnberger

Lesezeit: 2 Min.

Ursula von der Leyen hat lange Zeit nicht wahrhaben wollen, dass die europäischen Gesellschaften sich überfordert fühlen mit der Integration von Geflüchteten.
Ursula von der Leyen hat lange Zeit nicht wahrhaben wollen, dass die europäischen Gesellschaften sich überfordert fühlen mit der Integration von Geflüchteten. Geert Vanden Wijngaert/AP

Die EU-Kommissionspräsidentin geht beim Thema Flüchtlinge irritierend pragmatisch vor. Mal eine Grundsatzrede dazu? Nein. Dabei wüsste man zu gerne: Was ist für sie Europas unantastbarer Kern an Menschlichkeit?

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Ursula von der Leyen kann sehr eindringlich begründen, warum die Europäische Union unverbrüchlich an der Seite der Ukraine stehen muss. Die Ukraine verteidige im Krieg gegen Russland europäische Werte wie Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie, hat die Kommissionspräsidentin in ihren Grundsatzreden mehrmals erklärt. Es gehe in diesem Krieg auch darum, den Kindern in Europa eine lebenswerte Zukunft zu hinterlassen.

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