MeinungÖffentlich-rechtlicher RundfunkARD und ZDF machen Fehler. Aber wer macht die nicht

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Kommentar von Joachim Käppner

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Berichterstattung nach überprüfbaren Kriterien: Die ZDF-Moderatorin Shakuntala Banerjee mit den Spitzenkandidaten von Grünen, CDU und AfD am Sonntag in Stuttgart.
Berichterstattung nach überprüfbaren Kriterien: Die ZDF-Moderatorin Shakuntala Banerjee mit den Spitzenkandidaten von Grünen, CDU und AfD am Sonntag in Stuttgart. Markus Lenhardt/Markus Lenhardt/dpa

Vor ein paar Tagen haben die Schweizer erkannt, welchen Wert ein Rundfunk hat, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt. Zum Glück. An diesem Wert ändern auch spektakuläre Pannen nichts, an denen sich rechte Kulturkämpfer gerne berauschen.

Es klingt recht vertraut: Ein geschürtes Meinungsklima in Funk und Fernsehen setze sich über die Mehrheit der Bevölkerung hinweg und benachteilige Meinungen, die nicht links seien. So ging in der sozialliberalen Ära der 1970er und 1980er die Theorie der „Schweigespirale“. Auf diese Weise, hieß es, würden CDU/CSU systematisch im öffentlich-rechtlichen „Rotfunk“ benachteiligt. Damit war nicht nur der bei den Konservativen besondere Wutgefühle hervorrufende WDR gemeint, sondern oft der ganze öffentlich-rechtliche Rundfunk.

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Öffentlich-Rechtliche
:„Wir sind Teil dessen, was zuerst angegriffen wird“

An diesem Freitag will ZDF-Intendant Norbert Himmler für eine zweite Amtszeit wiedergewählt werden. Besuch bei einem, der als Manager vieles richtig macht und trotzdem oft von Fehlern reden muss.

SZ PlusVon Claudia Tieschky

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