MeinungDeutschlandWer Juden beschimpft, ist kein Israel-Kritiker, sondern Antisemit

Portrait undefined Ronen Steinke

Kommentar von Ronen Steinke

Nichts Persönliches? Wie sonst soll dieses Schild in einem Ladenfenster in Flensburg gelesen werden?
Nichts Persönliches? Wie sonst soll dieses Schild in einem Ladenfenster in Flensburg gelesen werden?
Sebastian Iwersen/Sebastian Iwersen/Nordpresse/dpa

Ja, das Vorgehen der Regierung Netanjahu ist übel. Aber warum bitte sollen die Menschen hierzulande dafür verantwortlich sein?

SZ bei Google bevorzugen

Interessiert sich jemand für die größte Demokratie der Welt – Indien? Rassistisch, islamfeindlich und ausgesprochen skrupellos, so agiert die politische Führung dort. Richtigerweise würde, wer sich für dieses Unrecht interessiert, aber nicht die Restaurants von Deutsch-Indern hierzulande attackieren oder gar Hindu-Tempel in Deutschland beschmieren. Und wie ist es mit der Türkei, mit dem Regime dort? Wer hierzulande eine Moschee attackieren und behaupten würde, er protestiere damit bloß gegen die Politik des Präsidenten Erdoğan, der könnte kaum mit einem gesellschaftlichen Umfeld rechnen, das dies als „Türkei-Kritik“ entschuldigt.

Zur SZ-Startseite

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Friedensplan für Gaza: Stimmt die Hamas ihrem Ende zu?

Ist der Krieg zwischen Israel und der Hamas bald befriedet? Das behauptet jedenfalls Donald Trump. Aber ganz so einfach ist es nicht.

Von Kristiana Ludwig und Justin Patchett

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: