Antisemitismus:Nie wieder ist immer

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Die Bedrohung von Jüdinnen und Juden in Deutschland nimmt zu. Hier zu sehen: die neue Synagoge in Potsdam. (Foto: Patrick Pleul/dpa)

Offenes jüdisches Leben in Deutschland wird immer schwieriger, neue Zahlen belegen es. Der Staat allein wird Hass und Hetze nicht bekämpfen können.

Kommentar von Christoph Koopmann

Es muss einen schütteln, solche Sätze im Jahr 2024 zu hören: Offenes, selbstverständliches und unbeschwertes jüdisches Leben sei in Deutschland seit dem 7. Oktober noch weniger möglich als vorher, sagt der Geschäftsführer der Antisemitismus-Meldestelle Rias. Die hat gerade neue Schreckenszahlen vorgestellt: fast 5000 antisemitische Übergriffe im Jahr 2023, allein nach dem 7. Oktober waren es mehr als im kompletten Vorjahr.

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Jahresbericht der Meldestelle Rias
:Fast doppelt so viele antisemitische Vorfälle

Drohungen, Körperverletzungen, Brandanschläge: 2023 gab es viel mehr judenfeindliche Angriffe als zuvor – vor allem nach dem 7. Oktober. Die Politik ist alarmiert.

Von Constanze von Bullion, Christoph Koopmann

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