MeinungAntifa-Prozess in BudapestEs gibt nichts, was diese Gewalttat rechtfertigt

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Kommentar von Annette Ramelsberger

Lesezeit: 2 Min.

Maja T., nichtbinäre Person aus Deutschland, wurde in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt, weil sie Rechtsextremisten mit roher Gewalt angegriffen haben soll.
Maja T., nichtbinäre Person aus Deutschland, wurde in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt, weil sie Rechtsextremisten mit roher Gewalt angegriffen haben soll. Bernadett Szabo/REUTERS

Menschen mit dem Hammer zu attackieren, ist falsch, auch wenn sie gefährliche Gedanken hegen. Die nichtbinäre Person Maja T. aber für den Prozess nach Ungarn auszuliefern, war auch falsch. Jetzt sollte sie ihre Haftstrafe in Deutschland absitzen dürfen.

Es ist unbestritten, dass sich rund um den 11. Februar 2023  Tausende Rechtsradikale aus ganz Europa in Budapest versammelt haben, in SS-Uniformen und bei Rechtsrock-Konzerten. Dieser jährliche „Tag der Ehre“ ist das größte Treffen von Rechtsextremisten in Europa. Es ist auch unbestritten, dass sich rund um diesen Tag ein gutes Dutzend linker Antifa-Leute aus Deutschland und Italien in Budapest versammelt haben, um gegen dieses Treffen anzugehen – mit roher Gewalt.

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