MeinungDiskriminierungGeht es der FDP wirklich um eine Leistungsgesellschaft, muss sie das Gesetz stärken

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Kommentar von Ronen Steinke

Lesezeit: 2 Min.

Ferda Ataman, Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, bei der Vorstellung des Diskriminierungsberichts.
Ferda Ataman, Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, bei der Vorstellung des Diskriminierungsberichts. (Foto: Soeren Stache/dpa)

Dem neuen Bericht der Bundesbeauftragten Ferda Ataman zufolge spielen Geschlecht oder Herkunft in der deutschen Wirtschaft immer noch eine große Rolle. Dagegen könnte man zumindest rechtlich etwas unternehmen.

Mal angenommen, man wäre ein Politiker einer deutschen Partei, die sich für die Freiheit der Marktwirtschaft einsetzt, für das Leistungsprinzip und die Eigenverantwortung, gegen jede Wettbewerbsverzerrung: Was könnte einem da eigentlich mehr am Herzen liegen als die Beseitigung von willkürlichen Vor- und Nachteilen im Wirtschaftsleben für Menschen aufgrund angeborener Eigenschaften wie Geschlecht oder Herkunft? Mit Leistung hat es ja rein gar nichts zu tun, ob jemand weiblich ist oder schwarz. Und was also läuft in der FDP schief, dass sie sich dennoch auch nach drei Jahren Regierungszeit dagegen sperrt, das Vorgehen gegen Diskriminierungen dieser Art effektiver zu gestalten?

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