Ukraine-KonfliktWenn Putin nach Alaska kommt, betritt er ehemals russischen Boden

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Bedrohte Natur in Alasla: Auch Eisbären leben in dem Gebiet, in dem künftig Öl und Gas gefördert werden sollen.
Bedrohte Natur in Alasla: Auch Eisbären leben in dem Gebiet, in dem künftig Öl und Gas gefördert werden sollen. STEVEN C. AMSTRUP

Im größten und entlegensten Bundesstaat will US-Präsident Trump den russischen Kriegsherrn zu Verhandlungen empfangen. Es ist ein Ort mit grandioser Natur, wenigen Menschen und einer höchst ungewöhnlichen Vergangenheit: Hier ging Russland 1867 den dümmsten Deal der Weltgeschichte ein.

Von Joachim Käppner

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Von Wladimir Putin stammt der Satz: „Wo der Fuß eines russischen Soldaten steht, das gehört uns.“ Dies bezog sich auf den Ukraine-Krieg, doch historisch betrachtet dürfte der Kriegsherr aus dem Kreml, wenn er die Welt so sieht, mit gemischten Gefühlen zum Friedensgipfel nach Alaska reisen, wohin ihn US-Präsident Donald Trump eingeladen hat. Die riesige, dünn besiedelte Region am Rande der Arktis nämlich, mit mehr als 1 500 000 Quadratkilometer Landfläche gut viermal so groß wie die Bundesrepublik, unterstand einst dem Russischen Reich.

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