Es ist ein Beispiel amerikanischer Realpolitik unter Donald Trump, die Henry Kissinger alle Ehren gemacht hätte. Sie verfährt nach einem einfachen Grundsatz: Der Zweck heiligt die Mittel. Der US-Präsident hat im Oval Office den neuen syrischen Vormann Ahmed al-Scharaa empfangen, auf den als Anführer einer islamistischen Terrortruppe noch vor Jahresfrist in den USA ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar stand. Nun wird er als Staatsoberhaupt hofiert.
MeinungSyriens Staatschef im Weißen Haus:Der Zweck heiligt die Mittel

Kommentar von Reymer Klüver
Lesezeit: 1 Min.

Donald Trump empfängt Ahmed al-Scharaa, der vor Kurzem noch als Terrorchef galt. Doch der US-Präsident hat überraschend realpolitische Motive.
