MeinungSyriens Staatschef im Weißen Haus:Der Zweck heiligt die Mittel

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Kommentar von Reymer Klüver

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Freundlich empfangen: Ahmed al-Scharaa (links), Übergangspräsident von Syrien, im Weißen Haus bei Donald Trump.
Freundlich empfangen: Ahmed al-Scharaa (links), Übergangspräsident von Syrien, im Weißen Haus bei Donald Trump. (Foto: HOGP/AP/dpa)

Donald Trump empfängt Ahmed al-Scharaa, der vor Kurzem noch als Terrorchef galt. Doch der US-Präsident hat überraschend realpolitische Motive.

Es ist ein Beispiel amerikanischer Realpolitik unter Donald Trump, die Henry Kissinger alle Ehren gemacht hätte. Sie verfährt nach einem einfachen Grundsatz: Der Zweck heiligt die Mittel. Der US-Präsident hat im Oval Office den neuen syrischen Vormann Ahmed al-Scharaa empfangen, auf den als Anführer einer islamistischen Terrortruppe noch vor Jahresfrist in den USA ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar stand. Nun wird er als Staatsoberhaupt hofiert.

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