MeinungKrieg in Nahost:Vorerst wird sich niemand mäßigen

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Kommentar von Tomas Avenarius

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Am Morgen danach: Zivilisten bringen ein paar Habseligkeiten aus dem Klinikum, in dem sie Schutz gesucht hatten.
Am Morgen danach: Zivilisten bringen ein paar Habseligkeiten aus dem Klinikum, in dem sie Schutz gesucht hatten. (Foto: Abed Khaled/AP)

Nach dem Raketentreffer auf das Al-Ahli-Klinikum in Gaza ist an ein Ende der Gewalt vorerst nicht zu denken. Im Gegenteil: Eine langfristige Folge der Kämpfe könnte sich bereits abzeichnen.

Schlimmer hätte es kaum kommen können. Keinen Tag vor dem Besuch von US-Präsident Joe Biden schlägt wohl eine Rakete im Ahli-Arab-Krankenhaus in Gaza ein. Die Explosion tötet nach palästinensischen Angaben zwischen 300 und 500 Menschen. Viele sollen in ihren Klinikbetten gestorben sein. Die Palästinensische Autonomiebehörde spricht von "einem Massaker", die Israelis hingegen von einer Rakete des Islamischen Dschihad, die auf Israel gezielt habe, aber über Gaza vom Kurs abgekommen sei.

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