MeinungUnwetterBei der nächsten Flut im Ahrtal werden die Zerstörungen die gleichen sein

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Kommentar von Kathrin Wiesel-Lancé

Lesezeit: 1 Min.

Mit unvorstellbarer Wucht riss das Wasser im Juli 2021 Straßen und Häuser im Ahrtal weg.
Mit unvorstellbarer Wucht riss das Wasser im Juli 2021 Straßen und Häuser im Ahrtal weg. Thomas Frey/dpa

Fünf Jahre nach der Hochwasserkatastrophe sind die Häuser wieder aufgebaut, die Bahn fährt wieder. Aber gespart wird am Wichtigsten.

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Genau fünf Jahre ist es her, dass die Ahr sich in eine Todesfalle verwandelte. Bis zu acht Meter hoch stieg das Wasser in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021, riss Brücken ein, schwemmte Häuser weg, zerstörte Existenzen. 135 Menschen starben. Manchen Überlebenden blieb nur noch der Schlafanzug, den sie trugen. 9000 Gebäude waren betroffen. Der Versicherungsschaden lag bei 8,75 Milliarden Euro. Es war die folgenschwerste Naturkatastrophe der jüngeren deutschen Geschichte. Seitdem hat sich viel getan. Aber nicht genug.

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Fünf Jahre nach der Katastrophe ist viel passiert im Ahrtal. Aber nicht überall geht der Wiederaufbau voran. Nur drei von 17 zerstörten Schulen sind wieder intakt. Warum dauert das so lange? Ein Besuch in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

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