MeinungVetternwirtschaftDie AfD versinkt im Sumpf, die Brandmauer muss halten

Kommentar von Tim Frehler

Lesezeit: 2 Min.

Tobias Rausch (li.), Parlamentarischer Geschäfsführer der AfD in Sachsen-Anhalt, hat vier Fußballer in seinem Büro angestellt. Der Vater von Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (re.) arbeitet bei einem Parteifreund im Bundestag.
Tobias Rausch (li.), Parlamentarischer Geschäfsführer der AfD in Sachsen-Anhalt, hat vier Fußballer in seinem Büro angestellt. Der Vater von Spitzenkandidat Ulrich Siegmund (re.) arbeitet bei einem Parteifreund im Bundestag. RONNY HARTMANN/AFP

Die Verwandtenaffäre wird immer skurriler und zeigt, dass es mit den Wahlversprechen der AfD nicht weit her ist. Ein Grund mehr, sich von der in weiten Teilen rechtsextremen Partei fernzuhalten.

Kaum ein Tag vergeht zurzeit, an dem nicht ein neuer Fall bekannt wird, bei dem ein AfD-Parlamentarier den Verwandten eines Parteifreundes bei sich angestellt hat. Und weil die Fantasie in der in weiten Teilen rechtsextremen Partei dabei scheinbar keine Grenzen kennt, nimmt die Sache immer skurrilere Züge an.

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Verwandtenaffäre
:Sportfreunde im AfD-Büro – auf Kosten der Steuerzahler

Ein AfD-Landtagsabgeordneter in Sachsen-Anhalt hat seine halbe Familie bei der AfD untergebracht. Er selbst hat vier Spieler seines Fußballvereins im Abgeordnetenbüro angestellt.

Von Sebastian Erb, Tim Frehler und Iris Mayer

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