MeinungAfD-ErfolgEin Alarmsignal aus Thüringen

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Kommentar von Iris Mayer

Lesezeit: 2 Min.

"Nicht von vornherein ablehnen": Die Wahl des AfD-Kandidaten Robert Sesselmann zum Landrat in Sonneberg hat Schlagzeilen gemacht.
"Nicht von vornherein ablehnen": Die Wahl des AfD-Kandidaten Robert Sesselmann zum Landrat in Sonneberg hat Schlagzeilen gemacht. Martin Schutt/dpa

Nach ihrem Erfolg in Sonneberg kann die AfD zum ersten Mal in Deutschland einen Landrat stellen. Eine schmerzhafte Niederlage für alle Demokraten.

Die AfD hat ein wichtiges strategisches Ziel erreicht und kann in Thüringen erstmals einen Landrat stellen. Das ist ein symbolischer Erfolg für die Thüringer Rechtsextremisten unter Führung ihres westdeutschen Kaders Björn Höcke, und es ist eine schmerzhafte Niederlage für alle Demokraten, die sich in der Stichwahl hinter den CDU-Kandidaten gestellt hatten. Vergebens. Nun wird Thüringens kleinster Landkreis von einem Mann vertreten, der als ersten Punkt Friedensverhandlungen mit Russland und ein Ende der Sanktionspolitik auf seiner Agenda stehen hatte. Wie bizarr allein diese Forderung ist, dürfte spätestens an diesem Wochenende jedem klar geworden sein - vorausgesetzt, er oder sie interessiert sich noch für politische Wirklichkeit.

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Thüringen
:Sie werden doch nicht

Nachdem in Sonneberg ein AfD-Mann im ersten Wahlgang fast zum Landrat gewählt wurde, fragen sich viele, was da schon wieder los ist, in Thüringen. Klar ist, dass es jetzt bei der Stichwahl darum geht, wie extrem das Zeichen sein wird, das der Landkreis für das ganze Land setzt.

SZ PlusVon Iris Mayer, Renate Meinhof und Roland Preuß

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