MeinungUwe Steimle und die AfDWer jetzt auf eine Distanzierung wartet, tut dies vergeblich

Portrait undefined Ulrike Nimz

Kommentar von Ulrike Nimz

Lesezeit: 2 Min.

Sachsen-Anhalts Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und Bundesparteichef Tino Chrupalla zusammen mit Kabarettist Uwe Steimle auf einer Wahlkampfveranstaltung der AfD.
Sachsen-Anhalts Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und Bundesparteichef Tino Chrupalla zusammen mit Kabarettist Uwe Steimle auf einer Wahlkampfveranstaltung der AfD. Jan Woitas/Jan Woitas/dpa

Der Kabarettist hat Dinge ausgesprochen, die das Personal der in weiten Teilen rechtsextremen Partei zumindest öffentlich noch scheut. Er ist der perfekte Hofnarr.

SZ bei Google bevorzugen

Als Uwe Steimle auf einer Wahlkampfveranstaltung der AfD suggerierte, ein Attentat auf den Kanzler oder die Hinrichtung der Kanzlerin a. D. seien eine naheliegende Lösung für die Unzufriedenheit im Land, konnte man zusehen, wie das Lächeln auf den Gesichtern von Sachsen-Anhalts Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und Bundesparteichef Tino Chrupalla erfror. Ein Aufruf zum politischen Mord, und sei es nur als schlechter Witz, ist mindestens riskant für eine Partei, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Hatte der Kabarettist den Bogen überspannt? Nein, befand das Publikum und klatschte.

Zur SZ-Startseite

AfD-Parteitag
:Hör mir mal zu, Höcke

Dass ausgerechnet die AfD die Mopeds von Simson für ihren Kulturkampf missbraucht, ist für Dennis Baum unerträglich. Also reist er jetzt aus New York nach Deutschland, um das Erbe seiner jüdischen Familie zu beschützen.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Iris Mayer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: