MeinungDeutschlandEine mutmaßliche Spendenaffäre? Ist doch den AfD-Anhängern egal

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Kommentar von Roland Preuß

Lesezeit: 1 Min.

Unter AfD-Parteigängern gelten kritische Berichte, wie jetzt jene über einen mutmaßlichen Spendenskandal, als politisch motivierte Vorwürfe.
Unter AfD-Parteigängern gelten kritische Berichte, wie jetzt jene über einen mutmaßlichen Spendenskandal, als politisch motivierte Vorwürfe. (Foto: Angelika Warmuth/Reuters)

Die Partei hat schon viele Skandale hinter und womöglich einen neuen vor sich. Nur: Geschadet hat ihr das nie, wie die Wahlen im vergangenen Jahr gezeigt haben.

Noch ist nicht klar, ob es die AfD mit einer neuen Spendenaffäre zu tun hat. Die Hinweise darauf müssen einen allerdings aufhorchen lassen. Ein alter FPÖ-Funktionär, von dem eine Plakatspende in Millionenhöhe kommt, eine Millionenüberweisung an ihn, die zuvor mutmaßlich von einem deutschen Unternehmer geflossen sein soll, die Ermittlungen der österreichischen Behörden – dies alles sind die Zutaten für ein weiteres Kapitel in der Saga von der AfD und dem großen Geld. Immer wieder hat die Partei gegen die Regeln der Parteienfinanzierung verstoßen und hat dafür Strafgeld zahlen müssen. Die AfD-Spitze hätte daraus den Schluss ziehen können, solche hohen Auslandsspenden nicht mehr zu akzeptieren. Doch sie hat sich anders entschieden. Wie bezeichnend.

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