MeinungAfDNicht die Spur von Professionalisierung

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Kommentar von Tim Frehler

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Gute Laune wollten Ulrich Siegmund (re.), Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, und Parteichefin Alice Weidel zum Start des Landtagswahlkampfs in Magdeburg verbreiten.
Gute Laune wollten Ulrich Siegmund (re.), Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, und Parteichefin Alice Weidel zum Start des Landtagswahlkampfs in Magdeburg verbreiten. Jens Schlueter/Getty Images

Die in Teilen rechtsextreme Partei gibt gerne vor, sie sei kein „gäriger Haufen“ mehr. Doch der Machtkampf in Nordrhein-Westfalen zeigt: Das Gegenteil ist richtig.

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Wenn es um ihre Entwicklung als Partei geht, verwendet die AfD ein Wort besonders gerne: Professionalisierung. Nach Ansicht der AfD bedeutet das hauptsächlich: keinen Streit mehr auf offener Bühne. In der in weiten Teilen rechtsextremen Partei sehen sie diesen Prozess als Ausweis der eigenen Regierungsfähigkeit. Nur ist es mit dieser Professionalisierung nicht weit her, wie sich gerade in Nordrhein-Westfalen zeigt, wo sich das Lager um Landeschef Martin Vincentz einen Schlagabtausch nach dem anderen mit den Anhängern des rechtsradikalen Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich liefert.

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