MeinungWahlkämpfeWer die AfD ausgrenzt, hilft ihr. Wer sich selber torpediert, auch

Portrait undefined Peter Müller

Kolumne von Peter Müller

Lesezeit: 3 Min.

Wem nützt das? Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Sven Schulze ist mit dem 90-jährigen Dieter Hallervorden über die Bühnen gezogen.
Wem nützt das? Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Sven Schulze ist mit dem 90-jährigen Dieter Hallervorden über die Bühnen gezogen.
Matthias Gränzdörfer/IMAGO/pictureteam

Im Umgang mit der Partei sind die demokratischen Kräfte viel zu defensiv. Und dann tun sie ihr einen Gefallen nach dem anderen, vom „Spiegel“ bis zu Carsten Linnemann.

SZ bei Google bevorzugen

Beschränkt ein Kaninchen, wenn es auf eine Schlange trifft, sich darauf, diese anzustarren, geht die Sache für das Kaninchen selten gut aus. Dennoch kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Umgang der demokratischen Mitte mit der AfD sich am Verhalten eines solchen Kaninchens orientiert. Während die AfD offensiv den Umbau des Landes gemäß ihres fremdenfeindlichen, völkischen Ideals proklamiert, verharren die demokratischen Kräfte in defensiver Kleinteiligkeit und lähmender Selbstblockade. „Die AfD hat Visionen, die Mitte nur Einwände“ – so beschreibt Robert Pausch in der Zeit zutreffend die Lage.

Zur SZ-Startseite

Wehrhaftigkeit der Demokratie
:Zehn Gründe für ein AfD-Verbotsverfahren. Jetzt.

Es braucht eine Prüfung der AfD vor dem Bundesverfassungsgericht. Um zu klären, welche Gefahr von der Partei ausgeht – und um sie zu verbieten, wenn sie so demokratiefeindlich ist, wie es scheint.

SZ PlusEssay von Ronen Steinke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: