Durchsuchung:Der Teflon-Test

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Maximilian Krah, AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl, bei einer Sitzung im Europäischen Parlament in Straßburg im April. (Foto: Jean-Francois Badias/AP)

Bisher schienen alle Vorwürfe an AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah abzuprallen. Nun aber könnten ihn neue Belege in ungekannte Schwierigkeiten bringen.

Kommentar von Roland Preuß

All die Kritik, all die Vorwürfe konnten Maximilian Krah bisher nicht viel anhaben. Dubiose Kontakte nach Russland, ein Betrugsverdacht im Europaparlament, hohe Bargeldsummen bei der Einreise in die USA - für all das hatte der AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl irgendeine Erklärung parat, oder die Vorwürfe ließen sich nicht erhärten. Selbst als Ende April sein Assistent Jian G. wegen Spionageverdachts verhaftet wurde, feuerte Krah ihn und machte nach einer guten Woche Pause weiter Wahlkampf. Der AfD-Aufsteiger zeigt bisher Teflon-Qualitäten.

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