MeinungBundestagNähe zu Rechtsextremisten ist okay in der AfD, Kritik an der Partei ist es nicht

Kommentar von Tim Frehler

Lesezeit: 1 Min.

Er hat sich unbeliebt gemacht in der Fraktion: der AfD-Abgeordnete Matthias Moosdorf, hier im Jahr 2024.
Er hat sich unbeliebt gemacht in der Fraktion: der AfD-Abgeordnete Matthias Moosdorf, hier im Jahr 2024. Marco Rauch/dpa

Der Abgeordnete Matthias Moosdorf kritisiert einen Kollegen scharf, weshalb die Fraktion eine empfindliche Strafe verhängt. Der Fall sagt viel aus darüber, welche Maßstäbe in der Partei gelten.

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Es war eine lange E-Mail, die der AfD-Abgeordnete Matthias Moosdorf vor gut einem Monat an seine Kollegen schickte. Darin griff er den außenpolitischen Sprecher seiner Fraktion, Markus Frohnmaier, scharf an. Er sprach ihm im Grunde jegliche Eignung für das Amt ab und forderte – zwar nicht offen, aber implizit doch sehr deutlich – dessen Rücktritt. Obendrein bemängelte Moosdorf die Diskussionskultur in der Fraktion. Wichtige Themen würden ausgespart, fand er. Dass seine Nachricht ihren Weg an die Öffentlichkeit finden würde, muss ihm klar gewesen sein. Er hatte sie an alle AfD-Abgeordneten geschickt.

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