MeinungExtremismusDie AfD will sich gar nicht von ihrer Jugendorganisation trennen – sie tut nur so

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Kommentar von Christoph Koopmann

Lesezeit: 1 Min.

Cottbus, 2019: Teilnehmer am Wahlkampfauftakt der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA).
Cottbus, 2019: Teilnehmer am Wahlkampfauftakt der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA). (Foto: Zentralbild/dpa)

Weil der Verfassungsschutz die „Junge Alternative“ als „gesichert rechtsextremistisch“ einstuft, greift die Mutterpartei vorsichtshalber zu einer neuen Taktik.

Ist die AfD etwa zur Vernunft gekommen? Die Partei wolle sich von ihrer Jugendorganisation Junge Alternative (JA) trennen, weil sie ihr zu radikal geworden sei, hieß es jetzt auf vielen Newsportalen. Radikal ist sie ohne Zweifel: Die JA hält engen Kontakt zur ultrarechten identitären Bewegung, sie prägte den „Abschiebesong“ („Hey, das geht ab, wir schieben sie alle ab“), und drei ihrer Mitglieder sollen Teil der jüngst verhafteten „Sächsischen Separatisten“ gewesen sein, die für den gewaltsamen Umsturz offenbar den Häuserkampf übten. Der Verfassungsschutz stuft die JA als „gesichert rechtsextremistisch“ ein, die AfD dagegen bisher nur als Verdachtsfall.

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