Der politische Terminkalender hat Alice Weidel vergangene Woche einen großen Auftritt beschert: Als größte Oppositionsfraktion im Bundestag durfte die AfD die Generaldebatte des Parlaments über den Bundeshaushalt eröffnen. Oppositionsführerin Weidel nutzte also die Gelegenheit, um Bundeskanzler Friedrich Merz anzubieten, gemeinsam „eine Mitte-rechts-Politik“ zu machen, „eine bürgerliche Politik“. So sieht sich die AfD schließlich gerne: „bürgerlich“ und natürlich bereit zu regieren.
MeinungAfDJetzt tragen Weidel und Chrupalla die Verantwortung dafür, was die Jugend so treibt
Kommentar von Tim Frehler
Lesezeit: 3 Min.

Der Parteinachwuchs formiert sich neu, auch um einem Verbot zu entgehen. Vieles an der „Generation Deutschland“ ist nicht überraschend, aber erschreckend: Es ist ein Blick in die Zukunft.

Rechtsextremismus:„Wenn unsere Demokratie nicht ihre Waffen zeigt, wird die AfD sie zerstören“
Ein AfD-Verbot sei dringend geboten, sagt Thüringens Innenminister Georg Maier – Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg hält das für zu riskant. Und was ist mit Björn Höcke und seiner AfD in Thüringen? Ein Streitgespräch.
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