MeinungAfDJetzt tragen Weidel und Chrupalla die Verantwortung dafür, was die Jugend so treibt

Kommentar von Tim Frehler

Lesezeit: 3 Min.

Jetzt heißt die AfD-Jugend also „Generation Deutschland“: der Vorsitzende Jean-Pascal Hohm (Mitte) mit seinem Vorstand.
Jetzt heißt die AfD-Jugend also „Generation Deutschland“: der Vorsitzende Jean-Pascal Hohm (Mitte) mit seinem Vorstand. (Foto: Martin Meissner/AP)

Der Parteinachwuchs formiert sich neu, auch um einem Verbot zu entgehen. Vieles an der „Generation Deutschland“ ist nicht überraschend, aber erschreckend: Es ist ein Blick in die Zukunft.

Der politische Terminkalender hat Alice Weidel vergangene Woche einen großen Auftritt beschert: Als größte Oppositionsfraktion im Bundestag durfte die AfD die Generaldebatte des Parlaments über den Bundeshaushalt eröffnen. Oppositionsführerin Weidel nutzte also die Gelegenheit, um Bundeskanzler Friedrich Merz anzubieten, gemeinsam „eine Mitte-rechts-Politik“ zu machen, „eine bürgerliche Politik“. So sieht sich die AfD schließlich gerne: „bürgerlich“ und natürlich bereit zu regieren.

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