MeinungPrantls BlickDie AfD ist gesichert frauenfeindlich

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Von Heribert Prantl

Lesezeit: 3 Min.

„Kinder sind unsere Zukunft, nicht Einwanderer“, heißt es in einem Programmpapier der AfD.
„Kinder sind unsere Zukunft, nicht Einwanderer“, heißt es in einem Programmpapier der AfD. AFP

Diese Partei lehnt all das ab, wofür die verstorbene CDU-Politikerin Rita Süssmuth gekämpft hat und wofür sie in einem Trauerstaatsakt gewürdigt wurde: Emanzipation, Frauenförderung, Gleichberechtigung, Gleichstellung.

Frauen sollen, wenn es nach der AfD geht, mehr Kinder gebären und weniger arbeiten – am besten gar nicht mehr. Frauen sind der Partei nämlich am liebsten als Vollzeitmütter. Frauen werden von der AfD primär als Mütter adressiert, sie sollen ihr Zuhause in einer klassischen Familie suchen und finden – Vater, Mutter, Kinder. Andere Familienformen werden beschimpft. Gleichstellungspolitik wird systematisch abgelehnt und beschimpft. Die AfD propagiert ein antifeministisches Rollenbild; Frauenquoten werden von ihr abgelehnt, jegliche Maßnahmen zur paritätischen Repräsentanz von Frauen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung als leistungsfeindlich und ungerecht verworfen. Kurz: Diese Partei ist gesichert frauenfeindlich.

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