MeinungAfD-ParteitagDie Öffentlichkeit sollte sich von Weidel nicht täuschen lassen

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Kommentar von Nicolas Richter

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Alice Weidel auf dem Parteitag in Erfurt zwischen Deutschland-Flaggen: Dem Programm zufolge würde die AfD das tägliche Hissen der deutschen Flagge auch an Schulen einführen.
Alice Weidel auf dem Parteitag in Erfurt zwischen Deutschland-Flaggen: Dem Programm zufolge würde die AfD das tägliche Hissen der deutschen Flagge auch an Schulen einführen. John MacDougall/AFP

Die Parteichefin bestreitet, dass ihre Organisation extremistisch sei. Aber allein schon das Programm für Sachsen-Anhalt ist eine Zumutung.

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Die AfD versucht gerade, ihren üblen Ruf loszuwerden. Alice Weidel führt routinierte Wutausbrüche vor, wenn jemand sie auf die teils rechtsextremistische Natur ihrer Organisation anspricht. Björn Höcke aus Thüringen, wegen Verwendung einer Nazi-Parole verurteilt, spielt jetzt den Wunderheiler, der das Land befrieden will. Und Ulrich Siegmund, der von Herbst an in Sachsen-Anhalt regieren könnte, überspielt die völkische Agenda seines Landesverbands mit energischen Motivationssprüchen.

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