MeinungBrandenburgAuch eine freundliche AfD ist eine brutale AfD

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Kommentar von Jan Heidtmann

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Kumpels, was sonst? Hans-Christoph Berndt (links) und Björn Höcke, die Anführer der AfD in Brandenburg und Thüringen.
Kumpels, was sonst? Hans-Christoph Berndt (links) und Björn Höcke, die Anführer der AfD in Brandenburg und Thüringen. Christoph Soeder/dpa

Im Potsdamer Landtag sind die extrem Rechten nun maximal gemäßigt aufgetreten. Neulich in Thüringen zogen sie den destruktiven Kurs vor. Doch ihre Ziele sind überall dieselben.

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Am Donnerstag erreichte dieses heftige Wahljahr einen überraschend versöhnlichen Zwischenstopp: Fast harmonisch wirkte das erste Zusammentreffen der Abgeordneten im Brandenburger Landtag in Potsdam. Statt Streit gab es sogar Einmütigkeit zwischen SPD, AfD, BSW und CDU – selbst in Fragen der Geschäftsordnung. In Thüringen hatten diese noch zum Eklat geführt. Dagegen war die Stimmung in Brandenburg derart friedlich, dass die sozialdemokratische Landtagspräsidentin eine große Hoffnung formulierte: Vielleicht, sagte Ulrike Liedtke, entwickle sich diese parteiübergreifende Geschlossenheit zum Vorbild „des Wandels für die Demokratie in Deutschland“. Sie irrt.

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