Am Donnerstag erreichte dieses heftige Wahljahr einen überraschend versöhnlichen Zwischenstopp: Fast harmonisch wirkte das erste Zusammentreffen der Abgeordneten im Brandenburger Landtag in Potsdam. Statt Streit gab es sogar Einmütigkeit zwischen SPD, AfD, BSW und CDU – selbst in Fragen der Geschäftsordnung. In Thüringen hatten diese noch zum Eklat geführt. Dagegen war die Stimmung in Brandenburg derart friedlich, dass die sozialdemokratische Landtagspräsidentin eine große Hoffnung formulierte: Vielleicht, sagte Ulrike Liedtke, entwickle sich diese parteiübergreifende Geschlossenheit zum Vorbild „des Wandels für die Demokratie in Deutschland“. Sie irrt.
MeinungBrandenburgAuch eine freundliche AfD ist eine brutale AfD

Kommentar von Jan Heidtmann
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Im Potsdamer Landtag sind die extrem Rechten nun maximal gemäßigt aufgetreten. Neulich in Thüringen zogen sie den destruktiven Kurs vor. Doch ihre Ziele sind überall dieselben.
