MeinungLandtagswahlenViele Ostdeutsche verharren in grollender Passivität – und sind doch nicht für die Demokratie verloren

Kommentar von Marcel Laskus

Lesezeit: 3 Min.

Die Stimmen der anderen: Demonstration gegen die AfD im Heilbad Heiligenstadt.
Die Stimmen der anderen: Demonstration gegen die AfD im Heilbad Heiligenstadt. Matthias Bein/dpa

Bei aller Sorge wegen der Zustimmung für AfD und BSW darf man nicht vergessen: In den neuen Bundesländern gibt es immer noch die anderen, welche den freiheitlichen Rechtsstaat verteidigen.

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Den Lauten und Wütenden fällt es seit jeher leichter aufzufallen. Im deutschen Osten vor den Landtagswahlen am Sonntag scheinen sie den Diskurs zu beherrschen. Ihnen gelingt das widerspruchsvolle Kunststück, gleichzeitig recht passiv und dennoch machtvoll zu sein, rhetorisch und vielleicht bald sogar gestaltend. Die Umfragen verfestigen sich, wonach AfD und BSW weit oben stehen werden in Sachsen und Thüringen, bei zusammen je fast 50 Prozent. Wie Sand rinnen den übrigen Parteien Wahl für Wahl die Mandate durch die Finger.

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