AfD:Die Brandmauer gegen die AfD taugt nicht auf kommunaler Ebene

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In Sachsen fanden Kommunalwahlen zeitgleich zur Europawahl statt. (Foto: Robert Michael/dpa)

In Ostdeutschland verlangen Lokalpolitiker nach mehr Spielraum im Umgang mit der extremen Rechten. Ob das gutgehen kann? Das hängt vor allem von einer Voraussetzung ab.

Kommentar von Jan Heidtmann

Vor ein paar Tagen hat sich eine ansehnliche Reihe deutscher Showgrößen die Sorgen vom Leib geschrieben. „Die Brandmauer gegen die AfD #bleibtstabil“, heißt das Thema des offenen Briefes, den die Musiker von Revolverheld oder der Moderator Klaas Heufer-Umlauf unterzeichnet haben. Darin der Appell, unter keinen Umständen mit der AfD zusammenzuarbeiten. „Wir erwarten von allen demokratischen Parteien Unvereinbarkeitsbeschlüsse in jeder Kommune und jedem Land.“ Das ist eine nachvollziehbare und auch wünschenswerte Forderung. Mit der Realität hat sie jedoch nur bedingt zu tun.

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Von Elisa Schwarz, Josef Wirnshofer (Text) und Lorenz Mehrlich (Fotos)

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