Bei der AfD geht es immer noch eine Spur schärfer, das hat Alice Weidel am Wochenende auf dem Parteitag bewiesen. „Nieder“ mit Windkraftanlagen, alle Professoren, die sich mit Genderfragen befassen, feuern und die Grenzen „lückenlos schließen“, forderte sie allen Ernstes in ihrer Rede. Sogar „Remigration“ verwendete die AfD-Kanzlerkandidatin in ihrer Rede offensiv. Ausgerechnet den Begriff, der für Massenabschiebungen von Zuwanderern steht – und für die Massenproteste, die sich vergangenes Frühjahr dagegen im ganzen Land formierten. Bei ihrer Vorstellung als Kanzlerkandidatin vor fünf Wochen hatte sie das Reizwort noch gemieden. Das zeigt, wie stark sich die AfD derzeit fühlt.
MeinungAfDAlice Weidels Rede zeigt, wie stark ihre Partei sich fühlt

Kommentar von Roland Preuß
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Die Kanzlerkandidatin droht beim Parteitag mit Grenzschließungen und dem Zerstören von Windkraftanlagen. Es ist aber ungewiss, ob sie mit einer solchen Krawallrede politischen Erfolg haben wird.
