MeinungÄrztestreik:Wer will von einer Chirurgin operiert werden, die kaum geschlafen hat?

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Kommentar von Benedikt Peters

Lesezeit: 2 Min.

Ob an Fuß oder Herz: Wer genau möchte gern von einer Chirurgin in den Überstunden ihrer 16-Stunden-Schicht operiert werden?
Ob an Fuß oder Herz: Wer genau möchte gern von einer Chirurgin in den Überstunden ihrer 16-Stunden-Schicht operiert werden? (Foto: David Agüero Muñoz via www.imago-images.de/imago images/Westend61)

Mediziner in kommunalen Kliniken reiben sich seit Jahren in Marathonschichten und Überstundenorgien auf. Ihr Streik ist berechtigt - das Krankenhaussystem ist krank.

Ärzte und Arbeitskampf - das mag man auf Anhieb nicht recht zusammenbringen. Medizinerinnen und Mediziner haben ihren Beruf in aller Regel mit Bedacht gewählt, sie sind hervorragend ausgebildet und zählen in Deutschland zu den Spitzenverdienern mit Durchschnittsgehältern jenseits der 6000 Euro brutto. Viele Akademiker anderer Fachrichtungen können davon nur träumen. Und doch legen an diesem Donnerstag Tausende angestellte Ärztinnen und Ärzte an den kommunalen Kliniken die Arbeit nieder. Sie sind sich einig: So wie bisher kann es in den Krankenhäusern nicht weitergehen.

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