Der Acht-Stunden-Tag war einmal ein großer Fortschritt. Als er kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs eingeführt wurde, war das ein Meilenstein im Kampf für mehr Arbeitsschutz. Zuvor, in Zeiten der industriellen Revolution, schufteten Menschen zwölf, vierzehn oder gar sechzehn Stunden täglich in den Fabriken. Mit dem Stinnes-Legien-Abkommen 1918 zogen Gewerkschaften und Arbeitgeber eine Grenze ein: acht Stunden Arbeit bei vollem Lohn, danach Feierabend. Das war richtig. Und es war überfällig.
MeinungArbeitAcht-Stunden-Tag, das war gestern

Kommentar von Kerstin Bund
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Die Bundesregierung will die tägliche Höchstarbeitszeit durch eine wöchentliche ersetzen – zum Entsetzen des DGB. Doch der Plan der Koalition ist sinnvoll.
