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Zeitungsmarkt:Die Politik - dein Freund und Helfer

Die Rostocker Zentrale der Ostsee-Zeitung produziert ab Sommer die zehn Lokalausgaben, damit die Reporter vor Ort konzentrierter recherchieren können.

(Foto: imago)

In Schwerin diskutiert der Landtag über die Medien der Region. Sollen öffentliche Fördermodelle den Zeitungen aus der Krise helfen? Die Reaktionen sind geteilt.

Von Thomas Hahn

Es soll in Mecklenburg-Vorpommern auch mal eine üppigere Zeitungslandschaft gegeben haben, aber das weiß Jürgen Suhr nur aus Erzählungen. Der Fraktionschef der Grünen im Schweriner Landtag ist gebürtiger Remscheider. In den hohen Nordosten kam er 1998, "da war die Landschaft schon relativ ausgedünnt". Der Missstand ist eine Gewohnheit geworden, was das Problem nicht kleiner macht. Deshalb findet Suhr es weiterhin richtig, dass seine Fraktion genauso wie die der Linken vergangene Woche eine Aussprache zum Thema "Die Zukunft der Medien in Mecklenburg-Vorpommern" auf die Tagesordnung des Landtags brachte. Die Debatte fand Suhr "sehr reflektiert, sehr offen". Es herrschte Einigkeit zwischen Opposition und den rot-schwarzen Regierungsfraktionen. Ergebnis: Die Parteien wollen mit Medienvertretern überlegen, wie die Landespolitik helfen kann. "Es darf keine Denkverbote geben", sagt Suhr, "wir wollen das Thema weiterbewegen."

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