Ausstellung über ZeitungslesendeFast schon ein Akt der Selbstliebe

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Eddy Posthuma de Boer hat viele Zeitung lesende Männer fotografiert. Aber es gibt Ausnahmen, 1988: Auf einer Parkbank in Budapest, Ungarn, liest eine Frau sehr entspannt ihre Zeitung.
Eddy Posthuma de Boer hat viele Zeitung lesende Männer fotografiert. Aber es gibt Ausnahmen, 1988: Auf einer Parkbank in Budapest, Ungarn, liest eine Frau sehr entspannt ihre Zeitung. Eddy Posthuma de Boer

Eddy Posthuma de Boer fotografierte auf der ganzen Welt Menschen beim Zeitungslesen. Das ist mehr als das sehenswerte Protokoll einer Geste.

Von Sofia Paule

Zeitung lesen ist wie Zigarillos rauchen, Chet Baker hören oder Manschettenknöpfe tragen. Inzwischen ziemlich retro. Wer heute noch eine Zeitung aufschlägt, tut dies gewissenhaft oder aus sehr langer Gewohnheit, denn der Weg zu den digitalen Medien ist kürzer und bequemer. Die gedruckten Zeitungsauflagen sinken und auch aus den Stadtbildern verschwindet die Zeitung auf Papier. Es gibt kaum noch „stumme Verkäufer“ und nur wenige Papierleser auf den Parkbänken. Dabei ist der Akt des analogen Lesens nicht unbedeutend. Er kann als Protest gegen das Digitale dienen und als Rückbesinnung zum Analogen verstanden werden. Oder einfach nur als purer Genuss?

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