Medien und PolitikDer doppelte Weimer

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Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bei einer Debatte im Bundestag.
Der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bei einer Debatte im Bundestag. (Foto: Niklas Graeber/dpa)

Der Kulturstaatsminister und ehemalige Verleger habe sein Unternehmen „verlassen“, hieß es. Tatsächlich hält er nach wie vor 50 Prozent daran. Interessenkonflikte sind kaum vermeidbar.

Von Jörg Häntzschel und Meike Schreiber

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer stand in den gut fünf Monaten seiner bisherigen Amtszeit wegen einer ganzen Reihe von Angelegenheiten in der Kritik, zuletzt weil das in seinem Verlag erscheinende Magazin The European ohne ausdrückliche Erlaubnis jahrelang Reden von Politikern abgedruckt hatte. Ein Thema jedoch war bis vor wenigen Tagen ganz vom Bildschirm verschwunden: Kann ein Mann Beauftragter für Kultur und Medien werden, der nur Tage vor seiner Amtseinführung noch Geschäftsführer und Inhaber eines Medienunternehmens, der Weimer Media Group, war? Wie verträgt sich das Amt mit der bis eben noch ausgeübten Unternehmertätigkeit?

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