Kritik an Wolfram WeimerReden kostet nichts

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Der Kulturstaatsminister und frühere Verleger Wolfram Weimer.
Der Kulturstaatsminister und frühere Verleger Wolfram Weimer. (Foto: Kira Hofmann/Imago)

Der Kulturstaatsminister wird von der AfD angegangen, weil das Magazin „The European“ aus seinem Familienunternehmen ungefragt Politikerreden abdruckte, auch von Alice Weidel. Die drängendere Frage ist jedoch eine andere.

Von Jörg Häntzschel

Fantasy war eine der großen Erfolgssparten auf der eben zu Ende gegangenen Buchmesse. Doch als Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bei seinem Besuch in Frankfurt vor „geistigem Vampirismus“ warnte, meinte er etwas anderes: die großen Tech-Konzerne nämlich, die ganze Kulturen zu „Rohstofflieferanten“ für die KI degradierten. „Damit wird die große kulturelle Errungenschaft autonomer Kunstwerke und vor allem Bücher zur bloßen Beute.“

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SZ PlusVon Marie Schmidt

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